Nur zwölf Influencer für Großteil von Impf-Falschinfos verantwortlich


Eine aktuelle Untersuchung sieht den größten Einfluss auf Fake News in Bezug auf das Coronavirus von nur wenigen Akteuren kommen

DERSTANDARD

Die Social-Media-Konzerne haben sich bisher davor zurückgehalten, Impfgegner im großen Stil gänzlich zu verbannen. Foto: APA/dpa/Pleul

Nur wenige Personen sollen in den USA für die meisten Fake News in Bezug auf die Coronapandemie und den Impfstoff verantwortlich sein. Zu diesem Ergebnis kommt die Non-Profit-Organisiation Center for Countering Digital Hate in einer Untersuchung. So sollen lediglich ein dutzend Influencer Fehlinformationen massiv verbreiten. 65 Prozent der Reichweite soll durch Beiträge ihrer Konten generiert werden.

Die Aktivisten würden gemeinsam über 59 Millionen Follower über Facebook, Youtube, Instagram und Twitter zählen. Besonders für Besorgnis sorge dabei, dass vor allem schwarze US-Amerikaner das Ziel von Fake News seien, da es in vielen Communitys eine niedrigere Bereitschaft zur Impfung gebe. Die Influencer verkaufen häufig Alternativmedizin oder Bücher und profitieren so selbst von der Desinformation. Unter den zwölf findet sich etwa der Neffe des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy, Robert F. Kennedy jr., der zu den größten Gegnern von Impfungen gilt.

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