Woelki weist erneut Rücktrittsforderungen zurück


„Ich habe doch das Gutachten wie versprochen veröffentlicht, ich habe doch die Arbeit der Verantwortungsträger überprüfen lassen, mich eingeschlossen, habe Namen genannt“: Kardinal Rainer Maria Woelki räumt aber auch persönliche Fehler ein.

katholisch.de

Zwei Monate nach Veröffentlichung eines Missbrauchsgutachtens für das Erzbistum Köln hat Kardinal Rainer Maria Woelki erneut Rücktrittsforderungen zurückgewiesen. „Rechtlich hat die Gercke-Untersuchung bei mir nichts gefunden“, sagte er in einem vorab veröffentlichten Interview der „Kölner Kirchenzeitung“ (Freitag). Zu Forderungen nach Übernahme moralischer Verantwortung für Fehler in der Vergangenheit betonte der Erzbischof, er tue alles für Veränderungen. „Namen nennen, verhängnisvolle Abläufe ändern, Intervention und Prävention stärken, der Wahrheit ins Gesicht schauen. Das ist meine Verantwortungsübernahme, dass es kein ‚weiter so‘ mehr geben wird.“

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