Eine neue Welle von Vandalismus in französischen Kirchen


Die Franzosen kultivieren gern ihren Protest. Der macht inzwischen auch vor heiligen Orten nicht mehr halt. Verstreute Hostien, Schmierereien und umgestürzte Grabsteine. Die Angriffe auf Kirchen nehmen zu.

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In Ancy-Dornot im Departement Moselle: die schwere Osterkerze heruntergefegt. In der Pfarrkirche von Aytre in der Region Charente-Maritime: Tischläufer verbrannt und zu Boden geworfen. In Loctudy im bretonischen Finistere passiert alle paar Tage etwas anderes: mal werden Kerzen zerbrochen, mal Gegenstände in den Opferstock gestopft.

Jeder Vorfall aus den vergangenen Wochen ist für sich genommen nicht dramatisch – aber sie reihen sich ein in eine wachsende Zahl von Vandalenakten in französischen Kirchen, die meist in Wellen auftreten.

Zerstörungswelle seit 2019

Auch in den französischen Überseegebieten waren zuletzt Vandalen unterwegs: Satansschmierereien an einer Pfarrkirche in Bellevue auf Martinique, drei Übergriffe auf die Kirche von Matoury in Französisch-Guayana binnen zwei Wochen.

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