Jupiter in anderem Licht


Die im sichtbaren Licht bräunlich-hellen Sturmbänder des Jupiter und sein berühmter Roter Fleck erscheinen in diesen Aufnahmen ungewohnt anders. Denn sie zeigen den Gasriesen im infraroten und ultravioletten Licht. Vor allem das Infrarot lässt die von Wolkenlücken und aktiven Gewitterstürmen geprägten Bänder des Planeten förmlich aufglühen, der von kaltem Staub umhüllte Rote Fleck erscheint dagegen dunkel.

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Der Gasriese Jupiter im infraroten und ultravioletten Licht. ©International Gemini Observatory/NOIRLab, NSF/AURA, NASA/ESA, M.H. Wong and I. de Pater (UC Berkeley) et al.

Die spektakulären Nahaufnahmen und Daten der NASA-Sonde Juno haben uns den Jupiter auf neue Weise näher gebracht. Sie enthüllen die komplexen, bis in 3.000 Kilometer Tiefe reichenden Sturmwirbel und -bänder in faszinierendem Detail, dokumentieren verblüffende Wechsel der polaren Wirbel vom Fünf- zum Sechseck oder belegen, dass die Gashülle des Jupiter mehr Wasser enthält als gedacht. Neue Einsichten liefern aber auch Aufnahmen, die den Gasriesen in buchstäblich anderem Licht eigen – in Wellenlängen außerhalb des für uns sichtbaren Spektrums.

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