Berliner Verfassungsschutz: „KenFM“ unter Beobachtung


Die Medienplattform „KenFM“ wird nun vom Berliner Verfassungsschutz beobachtet. Dort würden Desinformation und Verschwörungsmythen verbreitet und damit die Szene der „Querdenker“ weiter radikalisiert, heißt es.

Florian Flade, Georg Mascolo | tagesschau

Kayvan Soufi-Siavash will Deutschland offenbar verlassen. Der ehemalige Radiomoderator, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Ken Jebsen“, fühlt sich hierzulande wohl zunehmend unter Druck. Daher wolle man nun in ein Land umziehen, in dem man in Ruhe arbeiten könne, sagte er Anfang Mai in einer Videobotschaft. Soufi-Siavash betreibt seit einigen Jahren das umstrittene Medienportal „KenFM“, auf dem unter anderem Beiträge mit Falschinformationen über die Corona-Pandemie verbreitet werden.

„KenFM ist ein medialer Mülltrenner“, heißt es auf der Webseite. „Bei uns landen harte Themen nicht im Giftschrank.“ Es gehe darum, „die Sichtweise auf politische Ereignisse um alternative Blickwinkel zu erweitern“. Außerdem hatte er in der Vergangenheit erklärt, man lege lediglich Wert auf Vielfalt und Diskussion.

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