Islamunterricht: Ditib weist Vorwurf der Türkei-Hörigkeit zurück


Der türkische Islamverband Ditib hat die Kritik an seiner Beteiligung bei der Ausgestaltung des islamischen Religionsunterrichts in Nordrhein-Westfalen zurückgewiesen. Die Mitglieder der Moscheegemeinden der Ditib hätten ihren „Lebensmittelpunkt in Deutschland“ und seien in ihrer Ausrichtung und Gesinnung nicht „Türkei-zentriert“, teilte die Ditib am Freitag in Köln mit.

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Die Moscheegemeinden und Gemeindemitglieder der Ditib erhielten zudem auch „definitiv keine Freitagspredigten“ von der türkischen Religionsbehörde Diyanet.

Die Ditib betonte, das ihr das gesellschaftliche Zusammenwachsen „ein elementares Anliegen“ sei. Deshalb habe auch der Ditib-Landesverband von NRW als ein Zeichen des guten Willens den Rahmenbedingungen zur Teilnahme an der Kommission zugestimmt, die über die Gestaltung des Islamunterrichts in NRW entscheidet. Dies sei in einem aufwendigen Prüfverfahren durch das Land rechtlich und inhaltlich bestätigt worden.

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