Mitte September will Papst Franziskus zum Internationalen Eucharistischen Kongress nach Ungarn reisen. Weil er aber nur rund drei Stunden in dem Land bleiben will, droht laut einem Medienbericht nun eine diplomatische Krise.
Die für September geplante Reise von Papst Franziskus zum 52. Internationalen Eucharistischen Kongress in Ungarn (5. bis 12. September) droht laut einem Medienbericht eine diplomatische Krise zwischen dem osteuropäischen Land und dem Vatikan auszulösen. Grund dafür sei der Plan des Papstes, nur rund drei Stunden in Ungarn zu bleiben und anschließend für drei Tage die benachbarte Slowakei zu besuchen, berichtete der „National Catholic Register“ am Wochenende. Quellen im Vatikan und in Ungarn hätten von Anstrengungen berichtet, den Papst zu einem längeren Aufenthalt in dem Land und Höflichkeitsbesuchen beim ungarischen Staatspräsidenten Janos Ader und bei Ministerpräsident Viktor Orban zu überreden.