AfD-„Flügel“ baut Strukturen offenbar wieder auf


Offiziell ist der als rechtsextrem eingestufte „Flügel“ der AfD aufgelöst. Aufnahmen von einem Geheimtreffen zeigen jedoch, dass dessen Strukturen offenbar wieder reaktiviert werden sollen. Das Material liegt WDR und NDR vor.

Volkmar Kabisch, Sebastian Pittelkow, Katja Riedel | tagesschau

Es geht um einen heimlich angefertigten Mitschnitt. Er dokumentiert drei Stunden eines brisanten Treffens von etwa 40 niedersächsischen AfD-Politikern in einem Gasthof in Verden an der Aller. Das Material wurde am 20. Februar aufgenommen und WDR und NDR zugespielt. 

Demnach waren auch mehrere Mitglieder des niedersächsischen Landesvorstandes der AfD sowie mehrere Bundestagsabgeordnete an dem Treffen aktiv beteiligt, darunter der frühere AfD-Landesvorsitzende Armin-Paul Hampel. Bei dem Treffen ging es offensichtlich immer wieder um eine Wiederbelebung des rechtsextremen und inzwischen aufgelösten „Flügels“ – zumindest in der AfD in Niedersachsen.

Erstellt hat das Material ein Parteimitglied, das sich auf die Veranstaltung eingeschleust hatte, um herauszufinden, was dort geplant werden sollte, wie er zumindest eidesstattlich der AfD versichert hat. Die eidesstattliche Versicherung liegt auch WDR und NDR vor.

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