„Annalena und die 10 Verbote“: Kampagne sorgt für Kritik


Annalena Baerbock als neue Moses-Figur, die „10 Verbote“ anstatt des Dekalogs verkündet: Diese Kampagne mit biblischem Bezug einer arbeitgebernahen Initiative sorgte nun für Kritik. Bedient sie antisemitische Vorurteile?

katholisch.de

Die Kampagne „Annalena und die 10 Verbote“ der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat zur Kritik seitens des Antisemitismusbeauftragten des Landes Baden-Württemberg, Michael Blume, geführt. Auf seinem dienstlichen Twitteraccount warnte Blume am Freitag davor, sich „im Wahlkampf antisemitischen Verschwörungsmythen“ anzubiedern. Als Beispiele nannte er „Kulturmarxismus und Great Reset“, eine Verschwörungserzählung, die davon ausgeht, dass eine globale Finanzelite eine neue Weltwirtschaftsordnung plane, was durch die Corona-Pandemie begründet werde.

Die Kampagne der INSM stellt in einer Foto-Montag die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, als Moses-Figur dar. In stereotype Gewänder gehüllt, wie sie in den US-amerikanischen Bibelfilmen der Nachkriegszeit verwendet wurden, hält Baerbock zwei Steintafeln in den Händen, die auf die Zehn Gebote anspielen.

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