Biografie enthüllt unbekannte Seiten des Starphysikers Stephen Hawking


Er war ein Star, genialer Forscher und witziger Zeitgenosse. Ein neues Buch erweitert das Bild von Hawking um einige weniger schmeichelhafte Facetten

Ralf Nestler | DERSTANDARD

Gefangen in einem fast bewegungslosen Körper mit einem geistigen Horizont, der kaum Grenzen kennt – so wurde Stephen Hawking oft gesehen.Foto: Reuters / Lucas Jackson

Am Ende ist da nur noch eine dunkle Steinplatte in der Westminster Abbey zwischen den Gräbern von Isaac Newton und Charles Darwin. „Hier liegt das, was an Stephen Hawking sterblich war. 1942–2018“, steht darauf, dazu die Essenz seines Forscherlebens: Die Formel für die Hawkingstrahlung, die gemäß seiner Theorie eben doch der Schwerkraft eines Schwarzen Lochs entkommen kann.

Wer war dieser Hawking? „Gereizt, arrogant und gefühllos sowie warm, witzig und brillant. Komplex und faszinierend.“ So beschreibt ihn US-Autor Charles Seife in Hawking Hawking: The Selling of a Scientific Celebrity (Basic Books, 2021). Auf 400 Seiten porträtiert er den Menschen und Forscher mit Empathie, Fachkenntnis und der nötigen Distanz.

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