Brinkhaus: Benzin wird auch unter der Union teurer


Im Streit um einen höheren Benzinpreis hat Unionsfraktionschef Brinkhaus klargestellt, dass Kraftstoff auch mit der Union an der Spitze einer künftigen Bundesregierung teurer wird.

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Kritik an Grünen-Forderung nach höheren Benzinpreisen (dpa/picture alliance/ Fotostand/K. Schmitt)

Brinkhaus sagte in der ARD, den Kampf gegen den Klimawandel werde es nicht umsonst geben. Benzin werde in den kommenden Jahren mehr kosten, vor allem in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts. Wichtig sei es deshalb, realistische und faire Übergangsfristen zu schaffen, um den Menschen eine Umstellung zu ermöglichen. Dies gelte nicht nur fürs Autofahren, sondern auch fürs Heizen, betonte Brinkhaus.

Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock hatte erklärt, sie strebe nach der Bundestagswahl die Erhöhung der Benzinpreise um 16 Cent pro Liter an, wovon ein Teil bereits zu Jahresbeginn erfolgt sei. Sie war dafür parteiübergreifend kritisiert worden.