Laut Umfrage gehört der Islam für viele nicht zu Deutschland


Viele Bürgerinnen und Bürger sehen den Islam laut einer repräsentativen Umfrage nach wie vor nicht als Bestandteil Deutschlands an. In der Abfrage äußerten 45 Prozent der Befragten, dass der Islam „gar nicht“ zu Deutschland gehöre.

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Dies teilten die Alice-Schwarzer-Stiftung, die Giordano-Bruno-Stiftung und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) am Freitag in Köln mit. Lediglich fünf Prozent stimmten der Aussage „voll und ganz“ zu, 44 Prozent wollten nur „friedlichen Formen“ des Islam ein Zugehörigkeitsrecht zusprechen. Die prinzipielle Ablehnung des Islam war dabei vor allem unter älteren Menschen und sozial schwächeren Schichten stark verbreitet.

Sorge vor wachsender Bedrohung durch islamistische Gruppen

Zugleich zeigten die Deutschen der Untersuchung zufolge aber einen grundsätzlich differenzierten Blick auf den Islam, allerdings hat eine Mehrheit auch Sorge vor einer wachsenden Bedrohung durch islamistische Gruppen. Das Meinungsforschungsinstitut Allensbach interviewte für die Studie gut 1.000 Bundesbürger über 16 Jahren zu ihrer „Einstellung zu Islam und Islamismus“.

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