FBI warnt vor möglichen neuen Gewalttaten durch „QAnon“-Anhänger


In den USA hat das FBI vor einer andauernden Gefahr durch Anhänger der „QAnon“-Bewegung gewarnt.

Deutschlandfunk-Nachrichten

In einem in Washington veröffentlichten gemeinsamen Bericht der Bundespolizei und des Heimatschutzministeriums heißt es, nach dem Auscheiden von Präsident Trump aus dem Amt im Januar könnten QAnon-Vertreter dazu übergehen, Gewalttaten gegen politische Gegner zu verüben. Sie könnten versuchen, Fakten zu schaffen, nachdem im Internet verbreitete Prophezeiungen der Bewegung nicht wahr geworden seien.

„QAnon“ verbreitet Verschwörungsmythen mit rechtsextremem Hintergrund. Viele der Anhänger glauben unter anderem, dass Trump gegen Feinde aus dem Staatsapparat ankämpfte, um einen Ring aus satanistischen Kannibalen und Kinderhändlern offenzulegen. QAnon-Anhänger waren auch an der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar beteiligt.