„Dick und Doof“ im Vatikan


Als „Dick und Doof“ 1950 zum Drehen nach Europa kamen, wollte sie Papst Pius XII. „um jeden Preis sehen“, wie ein Historiker herausfand. Offenbar wurde der Vorgang aus den Vatikan-Akten gelöscht.

Florian Stark | WELT

Der Fan und seine Stars: Papst Pius XII. (M.) mit Stan Laurel (l.) und Oliver Hardy Quelle: Montage/picture alliance; Glasshouse Images/picture alliance

Als 2009 der Thriller „Illuminati“ nach dem Weltbestseller des US-Schriftstellers Dan Brown in Rom präsentiert wurde, musste dies außerhalb des Vatikans geschehen. Die Schweizergardisten, die dazu aufmarschierten, erwiesen sich als falsch wie auch die päpstlichen Gemächer, die im Film gezeigt werden. Denn der Vatikan hatte Regisseur Ron Howard die Drehgenehmigung verweigert. Für die krude Mischung aus Esoterik, Action und Verschwörungstheorie dürften keine heiligen Orte entweiht werden, hieß es.

Aber Päpste sind auch nur Menschen und haben entsprechende Bedürfnisse. Zum Beispiel nach leichter Unterhaltung. Und die bot vor Erfindung des Internets vor allem das Kino.

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