Statt ‚Gott unser Vater’ heißt es ‚Guter Gott, der du uns Vater und Mutter bist’


Statt ‚Gott unser Vater’ heißt es ‚Guter Gott, der du uns Vater und Mutter bist’. Jesus Christus ist auch nicht mehr ‚Herr’, sondern Bruder. Eine Handreichung des Bistums gibt 19 Hinweise für eine Sprache, die ‚niemanden ausschließt’.

kath.net

Das bischöfliche Generalvikariat des katholischen Bistums Hildesheim verfügt über ein eigenes Stabsreferat Gleichstellung. Dieses hat eine 17-seitige Handreichung „Geschlechtersensible Sprache“ erstellt und an die Pfarreien und Einrichtungen des Bistums verschickt.

In der Einleitung verweisen die Verfasser auf „wissenschaftliche Untersuchungen der letzten 30 Jahre“, die gezeigt hätten, dass die Verwendung des generischen Maskulinums dazu führe, dass Frauen „in den Vorstellungen nicht vorkommen.“ Im Bistum Hildesheim gilt deshalb ab jetzt: „mit-ansprechen statt mitmeinen!“

Auf den nächsten Seiten folgen insgesamt 19 Hinweise für eine „inklusive Sprache“, mit deren Hilfe es „mit Übung und Bewusstheit“ gelingt, „alle anzusprechen und niemanden auszuschließen.“ Mit Doppelnennungen sollen Frauen und Männer direkt angesprochen werden, also „die Seelsorgerinnen und Seelsorger“, statt „die Seelsorger“.

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