Garnisonkirchenstiftung besteht auf Abriss von Nachbargebäudeteil


Die Potsdamer Garnisonkirchenstiftung will sich weiter an der Debatte über die Gestaltung der Umgebung der derzeitigen Turmbaustelle beteiligen. Die Stiftung bestehe dabei auf den Abriss des Teils eines DDR-Gebäudes, der auf ihrem Grundstück steht, teilte die Garnisonkirchenstiftung am Freitag in Potsdam mit.

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Das ehemalige DDR-Rechenzentrum wird derzeit als Kunst- und Kreativzentrum genutzt. Die vertraglich bis Ende 2023 vereinbarte Duldung und befristete Nutzung des Rechenzentrums müssten im weiteren Diskussionsprozess beachtet werden, betonte die Stiftung.

„Für die Stiftung ist der Bau des Turms zentrales Ziel“, hieß es weiter: „Für Planungen zur Fläche Kirchenschiff ist eine überzeugende Nutzungsidee zwingende Voraussetzung.“ Durch diesen Beschluss erfahre die Mitarbeit der Stiftung eine klare Wegweisung für weitere Diskussionen, betonte der Kuratoriumsvorsitzende, der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und Berliner Altbischof Wolfgang Huber.

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