Kölner Bistumsspitze bedauert Beförderung von Pfarrer D.


Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki und sein Generalvikar Markus Hofmann haben die Beförderung des Düsseldorfer Pfarrers D. zum stellvertretenden Stadtdechanten als Fehler bezeichnet. Die Entscheidung sei „alles andere als glücklich und richtig gewesen“.

katholisch.de

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat die Beförderung des Düsseldorfer Pfarrers D. zum stellvertretenden Stadtdechanten einem Zeitungsbericht zufolge als „großen Fehler“ bezeichnet. „Es ist mir aus ganzem Herzen wichtig zu betonen, dass ich das Verhalten dieses Priesters als moralisch absolut verwerflich ansehe“, sagte Woelki laut „Kölnischer Rundschau“ am Freitagabend. Er äußerte sich zum Auftakt einer Sitzung des Diözesanpastoralrats in Bergisch Gladbach.

Pfarrer D., der 2017 befördert worden war, hatte Jahre zuvor sexuellen Kontakt zu einem minderjährigen Prostituierten. Der Fall kommt in einem Aufarbeitungsgutachten für das Erzbistum Köln, dem sogenannten Gercke-Report, vor. Die Gutachter sehen hier jedoch keine eindeutige Pflichtverletzung durch hohe Amtsträger.

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