Vatikan gegen geplantes Anti-Diskriminierungsgesetz in Italien


Teile des Gesetzentwurfs „schränken die im Konkordat garantierte Freiheit der katholischen Kirche ein“: Gegen das in Italien geplante Anti-Diskriminierungsgesetz macht nun auch der Vatikan selbst mobil.

katholisch.de

Der Vatikan hat seine diplomatischen Kanäle aktiviert, um gegen das in Italien geplante Anti-Diskriminierungsgesetz zu protestieren. Teile des Gesetzentwurfs „schränken die im Konkordat garantierte Freiheit der katholischen Kirche ein“, zitierte die Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ (Online) am Dienstag aus einer Verbalnote. Diese habe der vatikanische „Außenminister“ Paul Richard Gallagher vor wenigen Tagen in der italienischen Botschaft beim Heiligen Stuhl in Rom überreicht.

Das offizielle Schreiben nimmt den Angaben zufolge Bezug auf Passagen der Lateranverträge über die Möglichkeit zur freien Ausübung des Glaubens, der Lehre und des Bischofsamts. Darüber hinaus sieht der Vatikan die darin garantierte Versammlungs- und Gewissensfreiheit bedroht.

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