Afrikanische Schweinepest: Ein Zaun ist nicht genug

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Brandenburg rüstet auf gegen die Afrikanische Schweinepest: Entlang der Grenze zu Polen werden die Schutzmaßnahmen verschärft. Landwirte vor Ort fürchten um ihre Existenz und drücken aufs Tempo.

Andreas König | tagesschau

„Da machen wir ihn mal zu“, sagt Karina Dörk, Landrätin des Kreises Uckermark im Nordosten Brandenburgs. Dann schiebt sie das 1,20 Meter hohe Zaunfeld in die dafür vorgesehene Halterung. Neun Monate nachdem die ersten mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweine in Brandenburg entdeckt worden sind, ist die Barriere entlang der Flüsse Oder und Neiße fertig, 255 Kilometer Zaun allein in Brandenburg. Die Abschnitte in den benachbarten Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sind bereits fertig.

Insgesamt ist im Osten Deutschlands – Stand 1. Juli – bei 1466 Wildschweinen ASP nachgewiesen worden. In den betroffenen Landkreisen sind drei Kilometer rund um die Fundorte sogenannte Kernzonen eingezäunt und die Gegend in einem Umkreis von 25 Kilometern zu gefährdeten Gebieten erklärt worden.

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