US-Bundesstaat Minnesota: Wenn Goldfische zur Plage werden


Einst waren sie kleine Goldfische, die irgendwo im US-Bundesstaat Minnesota in Aquarien lebten. Dann wurden sie im See ausgesetzt – und immer riesiger. Nun verwüsten sie Biotope und gefährden das Trinkwasser.

Stefanie Germann | tageschau

Riesengoldfische in Minnesota | AP

Es könnte sein, dass Sie nach diesem Beitrag kleine Goldfische im Aquarium mit einem gewissen Unbehagen beäugen. Die Fische, um die es hier geht, sehen aus wie große, orangerote verbeulte Fußbälle. Sie sind ungefähr 46 cm lang und knapp zwei Kilo schwer.

„Das sind keine Fischmutanten“, sagt Forscherin Chelsey Blanke. Und das ist ja schon mal beruhigend. Chelsey kümmert sich in Minnesota um die Ökosysteme der zahlreichen Seen. Erst hat ihr Team zehn dieser goldenen Brocken aus dem Wasser geholt, später nochmal 18, und nun tauchen sie immer öfter auf. 

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