Jeder fünfte Long-Covid-Patient hat Organschäden

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Offenbar leiden mehr Patienten als bisher angenommen an den Spätfolgen einer Corona-Infektion. Das geht aus einer Studie des Uniklinikums Ulm hervor.

DER TAGESSPIEGEL

Ein Forschungsprojekt der Universitätsklinik Ulm zu Corona-Spätfolgen hat bislang bei etwa jedem fünften seiner Patienten…Foto: picture alliance/dpa/Marcel Kusch

Ein Forschungsprojekt der Universitätsklinik Ulm zu Corona-Spätfolgen hat bislang bei etwa jedem fünften seiner Patienten Organschäden festgestellt. 

„Wir hatten bislang rund 250 Patienten. 20 Prozent von ihnen haben Organschäden“, sagte Dominik Buckert, betreuender Oberarzt der Spezialambulanz für Covid-Spätfolgen an Lunge, Herz und Gefäßen am Uniklinikum Ulm.

Der größte Teil der übrigen Patienten fühle sich schlechter belastbar als vor der Erkrankung, sagte Buckert. Bei ihnen konnten die Mediziner aber keine Organschäden feststellen.

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