Weitere rechtsextreme Vorgänge bei der Berliner Polizei festgestellt

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Eine Anfrage der Grünen bringt neue Erkenntnisse zum Rechtsextremismus bei der Polizei. Die Zahl der Verdachts- und Prüffälle ist im Vergleich zu den Vorjahren angestiegen.

Christian Latz | DER TAGESSPIEGEL

Allein im ersten Halbjahr des laufenden Jahres, wurden 28 Verdachts- und Prüffälle registriert.Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Berliner Polizei hat weitere, mutmaßlich rechtsextreme Vorgänge in den eigenen Reihen festgestellt. Insgesamt seien im ersten Halbjahr 2021 28 Verdachts- und zehn Prüffälle innerhalb der Behörde bekannt geworden. Das teilte die Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion mit. Die Zahlen zeigen einen Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren.

Demnach seien zuvor zwischen August 2019 und Dezember 2020 34 Verdachtsfälle registriert worden. Fälle, bei denen Polizist:innen wegen mutmaßlich rechtsextremer Vorgänge überprüft werden, erfasst die Polizei erst seit dem 1. April dieses Jahres. Die zehn Vorgänge unter Berlins 26 000 Polizist:innen stammen daher allein aus dem Zeitraum April bis Juni.

In den vergangenen Jahren waren bei der Berliner Polizei mehrere problematische Vorfälle bekannt geworden.

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