Der Evangelikale Kauder tritt nicht mehr an


Mit Kauder verliert das Parlament einen streitbaren Politiker und überzeugten Christen, der sich besonders um die Religionsfreiheit weltweit verdient gemacht hat.

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Die letzte Legislaturperiode hatte sich Volker Kauder wohl anders vorgestellt. Über 13 Jahre stand der CDU-Politiker an der Spitze der Unionsfraktion im Bundestag, so lange wie kein anderer vor ihm. Dass der eloquente Schwabe am 25. September 2018 den Fraktionsvorsitz knapp gegen Ralph Brinkhaus (CDU) einbüßte, hat ihn getroffen.

Engagiert für das Schicksal der weltweit verfolgten Christen

So wurde es in den vergangenen Jahren ruhiger um Kauder, auch wenn sich der überzeugte Protestant weiter mit großem Einsatz für sein Herzensanliegen, das Schicksal der weltweit verfolgten Christen, engagierte. Gleichsam als Summe oder Vermächtnis hinterlässt er das Buch: „Das hohe C – Politik aus dem Christlichen Menschenbild“.

Über ein Jahrzehnt galt Kauder als „rechte Hand“ der Kanzlerin. Mit ihr verlässt der 71-Jährige wie viele andere Weggefährten der Merkel-Ära nun auch den Bundestag.

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