Hildmann droht hohes Ordnungsgeld


Der ehemalige Grünen-Politiker Volker Beck ist seit mehr als einem Jahr Ziel homosexuellenfeindlicher und antisemitischer Beleidigungen durch den Verschwörungsideologen Attila Hildmann. Jetzt erzielte Beck erstmals vor Gericht einen Erfolg gegen Hildmann.

Sascha Adamek, Silvio Duwe | tagesschau

Beleidigungen und Hass-Attacken auf ihn kann der ehemalige Grünenpolitiker Volker Beck kaum noch zählen. Der Verschwörungsideologe und prominente Kochbuch-Autor Attila Hildmann hat es besonders auf ihn abgesehen. Wiederholt hetzte er gegen Beck wegen dessen Einsatzes für die LGBTQI-Bewegung und seines Engagements für Israel und die jüdische Gemeinschaft in Deutschland.

Auf dem Messengerdienst Telegram, bei dem Hildmann zeitweise mehr als 100.000 Anhänger folgten, beleidigte er Beck öffentlich – mit dem Begriff „Judenschwuchtel“ – und bedrohte ihn. Auf Antrag Becks erließ jetzt nach Informationen des ARD-Politikmagazins Kontraste das Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung gegen Hildmann. Sollte er die Beleidigung wiederholen, drohen ihm in jedem Fall 250.000 Euro Ordnungsgeld oder ersatzweise eine Ordnungshaft von sechs Monaten.

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