Deutsche infizieren sich zunehmend im Ausland


In der Urlaubszeit wächst der Anteil der Corona-Infektionen, die deutsche Urlauber vermutlich aus dem Ausland mit nach Hause bringen. Das RKI meldete 3662 Fälle. Meist waren die Reisenden in Spanien oder der Türkei.

tagesschau.de

Strand auf Mallorca. dpa

Das Robert Koch-Institut (RKI) geht davon aus, dass sich Tausende deutsche Urlauber im Ausland mit dem Corona-Virus angesteckt haben. In seinem wöchentlichen Lagebericht schreibt das RKI, in der Zeit vom 28. Juni bis 25. Juli seien 3662 entsprechende Fälle gemeldet worden. Am häufigsten wurden in den vier betrachteten Wochen Spanien, die Türkei, die Niederlande, Kroatien und Griechenland als wahrscheinliche Infektionsorte genannt.

Von Sonntag an breitere Testpflicht

Seit Mitte Juli ist demnach für die Türkei ein besonders starker Anstieg zu verzeichnen. Hier verdoppelte sich die Zahl der pro Woche erfassten Fälle ungefähr. Mit Frankreich, Italien, Österreich und Dänemark stehen weitere beliebte Reiseziele auf den ersten zehn Plätzen der Liste. Von Sonntag an plant die Bundesregierung neue Einreiseregeln. Mit einer breiteren Testpflicht soll die Corona-Ausbreitung durch Urlaubsrückkehrer gebremst werden.

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