Bei Corona-Leugnern hilft kein Reden mehr


Die Polizei verbietet Umzüge von Querdenkern, aber die Parade zum Christopher Street Day konnte stattfinden. Ist das gerecht? Ein Kommentar.

Frank Jansen | DER TAGESSPIEGEL

Agressiv und dicht an dicht. Coronaleugner haben mehrmals in Berlin demonstriert, ohne Auflagen einzuhalten. Die Polizei hat nun…Foto: Christian Mang/REUTERS

Sie wollen es wieder tun. Die Bewegung der Querdenker hat für das Wochenende Demonstrationen in Berlin angemeldet, auch diesmal würden vermutlich Tausende Corona-Leugner weder FFP2-Masken tragen noch Abstand einhalten.

Die Polizei hat die Aufläufe verboten, die Querdenker wenden sich ans Verwaltungsgericht. Sie verweisen auf die Berliner Parade zum Christopher Street Day am vergangenen Sonnabend. Da zogen 65.000 Menschen durch die Straßen, bisweilen ohne Maske und eng beieinander.

Für Querdenker und die ihnen zuneigende AfD der Beleg dafür, dass in Berlin mit zweierlei Maß gemessen wird. „Wer Rot-Rot-Grün in den Kram passt, darf machen, was er will“, behauptet der Chef der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Georg Pazderski. Zu Recht?

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