Wie wahrscheinlich sind Escape-Mutationen?

coronavirus sars-cov-2

Mit steigenden Impfquoten lockern mehr und mehr Regierungen die Maßnahmen, die sie zur Eindämmung der Covid-19-Übertragung erlassen hatten. Doch das könnte die Ausbreitung von Virusmutationen fördern, die gegen den Impfstoff resistent sind, warnen Forscher anhand einer neuen Modellierungsstudie. Demnach senkt eine schnelle und konsequente Durchimpfung der Weltbevölkerung zwar das Risiko für resistente Stämme. Kommt es allerdings in einer Phase, in der bereits viele Menschen geimpft sind, erneut zu vermehrten Übertragungen – weil Maßnahmen wie Abstandhalten und Maskentragen zu schnell reduziert wurden – könnte sich eine impfstoffresistente Mutation ausbreiten.

wissenschaft.de

Impfungen gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 wecken bei vielen Menschen Hoffnungen, die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen bald hinter sich lassen zu können. Da Hochrisikogruppen wie alte und chronisch kranke Menschen bereits in vielen Ländern zu großen Teilen geschützt sind und somit weniger schwere Verläufe und Todesfälle zu erwarten sind, lockern zahlreiche Regierungen bereits Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht. Doch das könnte gefährlich sein, warnt ein Forschungsteam um Simon Rella vom Institute of Science and Technology (IST) Austria.

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