Emeritierter US-Bischof räumt jahrzehntelange Vertuschung ein


Statt die beschuldigten Priester der Polizei zu melden, seien diese in Therapie geschickt worden: Howard Hubbard, ehemaliger Bischof von Albany im US-Bundesstaat New York räumte ein, seine Diözese habe Missbrauchstäter geschützt – über Jahrzehnte.

katholisch.de

Der ehemalige Bischof von Albany im US-Bundesstaat New York, Howard Hubbard, hat zugegeben, dass seine Diözese über Jahrzehnte Missbrauchs-Priester geschützt hat. Der emeritierte Bischof räumte gegenüber der Zeitung „The Time Union“ am Wochenende ein, die Diözese habe geholfen, sexuellen Missbrauch von Minderjährigen zu vertuschen. Statt die beschuldigten Priester der Polizei zu melden, seien diese in Therapie geschickt worden.

„Wenn in den 70er und 80er Jahren Vorwürfe wegen sexuellen Fehlverhaltens gegen einen Priester aufkamen, war es in der Diözese Albany gängige Praxis, den Priester vorübergehend aus dem Amt zu entfernen und ihn zur Beratung und Behandlung zu schicken“, erklärte der 82-Jährige.

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