EU wirft Minsk „Akt der Aggression“ vor

Bild von Erich Westendarp auf Pixabay

Angespannte Lage zwischen Litauen und Belarus: Mehr als 2000 Migranten kamen allein im Juli illegal über die Grenze. Das EU-Land und die EU selbst sehen dahinter eine Strategie des Lukaschenko-Regimes.

tagesschau

Die EU erhebt wegen der stark steigenden Migrantenzahlen an der litauischen EU-Außengrenze schwere Vorwürfe gegen den belarusischen Machthaber Alexander Lukaschenko. Die EU habe es nicht in erster Linie mit einer Migrationskrise zu tun, sondern mit einem „Akt der Aggression“, sagte EU-Innenkommissarin Ylva Johansson in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Eine solche Provokation sei „absolut inakzeptabel“.

An der fast 680 Kilometer langen Grenze des baltischen EU-Landes zu Belarus wurden allein im Juli mehr als 2000 illegale Grenzübertritte von Menschen aus Ländern wie dem Irak oder afrikanischen Staaten registriert. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 81 gewesen.

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