Annalena Baerbock sieht Brandenburg vor lauter Bäumen nicht


In einem Naturschutzgebiet stellte das Spitzenduo der Grünen sein Klimaschutzprogramm vor. Doch dann verlor Annalena Baerbock die Orientierung. Eine Glosse.

Alexander Fröhlich | DER TAGESSPIEGEL

Annalena Baernbock zwischen Bäumen im Biesenthaler Becken.Foto: Tobias Schwarz/REUTERS

Annalena Baerbock, 40, ist nicht nur Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl in acht Wochen. Sie steht auch auf Listenplatz eins der Brandenburger Landespartei. Im Potsdamer Promi-Wahlkreis tritt sie sogar gegen SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz um das Direktmandat an.

Am Dienstag absolvierte sie erstmals seit zwei Monaten, nach wiederholten Patzern wie bei ihrem Lebenslauf und bei ihrem Buch, wieder einen Auftritt mit ihrem Co-Parteichef Robert Habeck – in Brandenburg. Dabei stellten sie beide das Klimaschutz-Sofortprogramm für die ersten 100 Tage in Regierungsverantwortung vor.

Doch ausgerechnet in Brandenburg, ihrer Wahlheimat, unterlief Baerbock der nächste Schnitzer. Der Termin für die Hauptstadtpresse war im 1000 Quadratmeter großen Naturschutzgebiet Biesenthaler Becken nördlich von Bernau angesetzt.

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