Impfgegner in Israel argumentieren häufig religiös: Religiöse Bindung und Gruppenzwang


Religiöse Bindung und Gruppenzwang sind einer Umfrage zufolge in Israel die meistgenannten Gründe von Impfgegnern. Die meisten Ungeimpften sind mit 24 Prozent ultraorthodoxe Juden sowie mit 21 Prozent Araber. 

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Während die Infektionszahlen in dieser Woche mitunter auf 6.200 angestiegen waren, seien mehr als eine Million der berechtigten Personen bislang nicht gegen Corona geimpft, meldet die „Jerusalem Post“ (Samstag). 11 Prozent der Befragten sagten, sie seien nicht geimpft, 75 Prozent von ihnen wollten sich auch künftig nicht impfen lassen.

Die meisten Ungeimpften sind der Erhebung zufolge ultra-orthodoxe Juden (24 Prozent) sowie Araber (21 Prozent) – gegenüber 6 Prozent säkularen und 11 Prozent traditionellen Juden.

Viele glauben, der Impfstoff sei unwirksam

Als Hauptgrund dafür, sich nicht impfen zu lassen, nannten 46 Prozent der befragten Israelis, dass sie weiterhin das Gefühl haben, nicht genug über die langfristigen Auswirkungen des Serums zu wissen, so die Zeitung.

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