Austria: Teilbedingte Haft in Wels wegen Spionage für türkischen Geheimdienst


45-Jährige wegen Vergehens des geheimen Nachrichtendienstes zum Nachteil Österreichs schuldig gesprochen. Sie soll Infos über Kurden weitergegeben haben

DERSTANDARD

Eine Österreicherin, die Kurden beziehungsweise kurdischstämmige Personen ausspioniert und die Infos an einen türkischen Nachrichtendienst weitergegeben haben soll, ist am Dienstag in Wels zu zwölf Monaten Haft, vier davon unbedingt, verurteilt worden. Der Prozess gegen die 45-jährige mit türkischen Wurzeln fand zu ihrer Sicherheit unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, die Staatsanwaltschaft nahm sich Bedenkzeit, informierte das Gericht.

Die Angeklagte war von Anfang an umfassend geständig und verantwortete sich damit, dass sie selbst in der Türkei inhaftiert war und sich aus Angst vor Repressalien sowie gegen Geld habe rekrutieren lassen.

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