Bundeswehr-Veteranen warnen angesichts der Entwicklung in Afghanistan vor einer Radikalisierung altgedienter Soldaten.

Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Einsatzveteranen, Drescher, sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland, die Stimmung sei grottenschlecht. Viele hätten das Gefühl, dass ihre Belange noch nie interessiert hätten und dass ihre Arbeit in Afghanistan nun zunichte gemacht werde. Die Vorgänge würden hochemotional aufgenommen. Drescher warnte, in der Folge entstünden neuerdings rechtsorientierte Gruppen unter Veteranen.
Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Högl, fordert mehr Trauma-Therapien für aktive Soldaten und Afghanistan-Veteranen. Sie sagte der Rheinischen Post, seelische Belastungen müssten intensiv nachbereitet werden.