Das Meinungsforschungsinstitut Forsa und der Bundeswahlleiter ziehen vor Gericht. Es geht um die Frage, ob Daten von Briefwählern für die Erhebung der Sonntagsfrage zur Bundestagswahl verwendet werden dürfen.
Der Bundeswahlleiter Georg Thiel und das Meinungsforschungsinstitut Forsa streiten vor Gericht über die sogenannte Sonntagsfrage. Das Verfahren werde „zeitnah“ entschieden, sagte eine Sprecherin des Verwaltungsgerichts Wiesbaden der Agentur dpa. Zuvor hatte „Business Insider“ darüber berichtet.
Das Verfahren ist seit dem 7. September anhängig. Streitpunkt ist die Frage, die Umfrageinstitute regelmäßig zufällig ausgesuchten Bürgern stellen: „Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, wen würden sie wählen?“. Forsa fragt dabei auch, ob jemand schon per Brief gewählt hat und wenn ja, wen.