Impfungen an Schulen: Lehrer und Schulleiter von Impfgegnern bedroht

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Nach den Sommerferien starten an Sachsens weiterführenden Schulen die Corona-Impfungen der zwölf bis 18-jährigen Schülerinnen und Schüler. Für ihr Engagement werden Schulleiter und Lehrer von Impfgegnern beleidigt und bedroht.

stern.de

Die Impfungen von Sachsen Schülerinnen und Schülern soll in der kommenden Woche beginnen (Symbolbild)
©Gaetan Bally / Picture Alliance

Vor den geplanten freiwilligen Impfangeboten an Sachsens Schulen sehen sich Schulleiter und Lehrer mit Drohungen konfrontiert. Das sei punktuell aus mehreren Regionen Sachsens gemeldet worden, sagte der Sprecher des Landesamtes für Schule und Bildung, Roman Schulz, am Freitag. Solche Schreiben würden teils sogar an deren Privatadressen geschickt. „Das ist absolut inakzeptabel.“ Zuvor hatte die „Freie Presse“ berichtet, dass Impfgegner Schulleiter mit Strafanzeigen wegen Körperverletzungen gedroht und Kundgebungen vor Schulen angekündigt hätten.

Impfungen sollen kommende Woche starten

„Es ist sehr bedauerlich und erschreckend zugleich, dass Menschen, die sich freiwillig entschieden haben, ein Impfangebot wahrzunehmen, dafür drangsaliert werden“, sagte der Sprecher des Kultusministeriums, Dirk Reelfs. Seit Schulbeginn sei die Impfbereitschaft zunächst anonym abgefragt worden. Die Rückmeldungen der Schulen lägen noch nicht vollumfassend vor, so dass noch keine Gesamtzahl der Impfwilligen Schüler genannt werden könne, erklärte Reelfs. Er bekräftigte jedoch, dass die Impfungen in der kommenden Woche beginnen werden.

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