312 Parlamentarier werfen Uno systematische Diskriminierung Israels vor


312 Abgeordnete aus Europa und Nordamerika unterzeichneten die Deklaration. Federführend war der ÖVP-EU-Abgeordnete Lukas Mandl dabei

DERSTANDARD

Die Uno steht wegen ihres Umgangs mit Israel in der Kritik. Foto: Imago

Mehr als 300 Parlamentarier aus Europa und Nordamerika haben kurz vor Beginn der UN-Vollversammlung der Uno eine „systematische Diskriminierung Israels“ vorgeworfen. In einer am Montag veröffentlichten Deklaration, die von 312 Abgeordneten verschiedener Parteien in Europa, den USA und Kanada unterzeichnet wurde, werden die EU-Staaten und alle anderen Demokratien dazu aufgerufen, in der Generalversammlung und anderen Uno-Organen gegen Anti-Israel-Resolutionen zu stimmen.

„Klares Signal“ senden

„Eine solche konzertierte Opposition der demokratischen Mitgliedsstaaten würde diesen Resolutionen die entscheidende Legitimität entziehen“, heißt es in der Transatlantischen Deklaration, die vom österreichischen Europaabgeordneter Lukas Mandl (ÖVP) als Leiter der überparteilichen Gruppe der Transatlantic Friends of Israel (TFI) im EU-Parlament initiiert wurde.

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