Fast nur negativ: Pressestimmen zur Papst-Entscheidung im Fall Heße

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Trotz Pflichtverletzungen bleibt der Hamburger Erzbischof Stefan Heße nach dem Willen des Papstes im Amt. Das hat in deutschen wie ausländischen Medien zahlreiche Reaktionen hervorgerufen. Die praktisch ausnahmslos negativen Stimmen spekulieren dabei auch zur Zukunft Kardinal Rainer Maria Woelkis.

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Das Nein des Papstes zum Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Stefan Heße hat in deutschen wie ausländischen Medien zahlreiche Reaktionen hervorgerufen – praktisch durchweg negative. Spekuliert wird dabei auch über mögliche Folgen für den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki.

Die „Süddeutsche Zeitung“ sieht „eine misstrauensbildende Maßnahme“. Dem Vertrauen der Katholiken in ihre Kirche habe zuletzt nichts mehr geschadet als die sexuellen Missbrauchsfälle. „Und wenn der Vatikan auch inbrünstig verspricht, er werde diese Schande ganz und gar aufarbeiten und nichts mehr dulden, kommt regelmäßig der Verdacht auf, dass er es vielleicht gar nicht so ernst meint damit.“ Jetzt sei es wieder so.

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