Olaf Scholz würde Kanzler-Amtseid ohne Gotteszusatz sprechen: „Das habe ich noch nie“


„So wahr mir Gott helfe“. Diesen Amtseid würde SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz im Fall eines Wahlsiegs bei seiner Vereidigung für das Amt des Bundeskanzlers nicht sprechen. Die christlichen Werte sind ihm dennoch wichtig.

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„Das habe ich noch nie“, sagte er der „Bild am Sonntag“ mit Blick auf seine Vereidigungen als Minister und Erster Bürgermeister in Hamburg. Zugleich betonte Scholz, dass die Werte des Christentums für ihn von zentraler Bedeutung seien: „Dass wir Menschen füreinander verantwortlich sind. Dass wir gegeneinander gerecht sein müssen. Nennen wir es Solidarität oder Nächstenliebe. Diese Werte des Christentums prägen mich sehr.“

Austritt aus der evangelischen Kirche

Auch in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) hatte der Finanzminister betont, er habe ein christlich geprägtes Wertegerüst: „Die Kirche hat mir ein Wertegerüst mitgegeben, das mir wichtig ist und nach dem ich auch meine Entscheidungen ausrichte.“ Scholz wurde getauft und konfirmiert, trat später jedoch aus der evangelischen Kirche aus.

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