Bis zu 180 Euro: Erste Stadt will Parkgebühren für schwere SUV drastisch erhöhen

Bild von Free-Photos auf Pixabay

Das baden-württembergische Tübingen hat als erste Stadt eine drastische Erhöhung der Parkgebühren beschlossen. Halter eines normalen Wagens sollen für einen Anwohnerparkausweis in der Universitätsstadt ab dem kommenden Jahr 120 Euro zahlen, wie der städtische Klimaausschuss am Montag beschloss.

Kölnische Rundschau

Fahrer schwerer Wagen, sogenannter SUVs, sollen hingegen mit bis zu 180 Euro zur Kasse gebeten werden. Sozial Schwache sollen Ermäßigungen erhalten. Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) schrieb auf Facebook: „Subventionen für Autos müssen einfach aufhören.“ Parkplätze kosteten in Bau, Unterhaltung und Fläche weit mehr als die beschlossenen 50 Cent am Tag.

Palmer forderte ursprünglich doppelt so hohe Parkgebühren 

Palmer sieht die Erhöhung als einen ersten Schritt. Er hatte ursprünglich doppelt so hohe Parkgebühren einführen wollen, scheiterte damit jedoch am Gemeinderat. Tübingen ist damit die erste Stadt, welche die Möglichkeit nutzt, Gebühren für Parkraum selbst festzulegen.

weiterlesen