Bundesweit Angriffe auf Impfzentren


Drohungen, Brandstiftung, Sachbeschädigung – in allen Bundesländern außer Hamburg hat es Angriffe auf Impfzentren gegeben. Besonders viele Straftaten gab es in Sachsen und Bayern.

tagesschau

Seit Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus gab es in nahezu allen Bundesländern Angriffe gegen Impfzentren oder Störungen von Impfaktionen, besonders viele in Bayern und Sachsen. Wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienst (epd) unter den Ministerien, Landeskriminalämtern und einer Kassenärztlichen Vereinigung ergab, handelte es sich dabei meistens um Sachbeschädigungen, vor allem Schmierereien. Es gab aber auch Drohungen, Beleidigungen, körperliche Angriffe und in Sachsen eine Brandstiftung.

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Die Angriffe gegen Impfzentren werden nicht einheitlich erfasst. Der Umfrage zufolge gab es bundesweit mindestens 190 polizeilich relevante Fälle, die im Zusammenhang mit Corona-Schutzimpfungen stehen. Hamburg hingegen meldete, dass nichts „Gravierendes“ im Zusammenhang mit Angriffen gegen das zentrale Impfzentrum in den Messehallen oder mobile Impfaktionen bekannt sei.

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