Kliniken lassen Fördermittel in Millionenhöhe verfallen


Die Krankenhäuser haben einem Medienbericht zufolge trotz der akuten Personalnot Fördermittel in Millionenhöhe zur Einstellung von zusätzlichen Pflegekräften verfallen lassen. Das ergibt sich aus einem Bericht des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen, der dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (Sonntag) vorliegt.

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Demnach haben die Kliniken zwischen 2016 und 2018 aus einem eigens aufgelegten Pflegestellen-Förderprogramm der Bundesregierung nur 380 der zur Verfügung gestellten 600 Millionen Euro abgerufen.

2019 stieg zwar die abgerufene Summe auf 680 Millionen Euro. Gemessen daran, dass in dem Jahr Fördermittel in unbegrenzter Höhe zur Verfügung standen, ist die Summe aber dennoch vergleichsweise gering, heißt es in dem Bericht. Zwar sei vereinbart gewesen, mit dem Geld rund 10.000 neue Vollzeitstellen in 890 Kliniken zu schaffen.

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