Chang’e-Mondproben sind exotische Mischung


Die von der chinesischen Mondsonde Chang’e-5 zur Erde zurückgebrachten Mondproben sind deutlich vielfältiger als zunächst angenommen. Denn sie enthalten neben dem Marebasalt von der Landestelle im nördlichen Oceanus Procellarum auch Beimischungen von Mondgestein, das aus bis zu tausend Kilometer Entfernung stammt. Darunter ist Gesteinsglas aus Vulkanschloten, Staub aus dem Hochland,  aber auch Auswurf von Einschlagskratern.

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Diese von der Mondsonde Chang’e-5 erstellte Weitwinkelaufnahme zeigt die Mondoberfläche und die Spuren ihrer Probennahme. © CNSA (China National Space Administration), CLEP/ GRAS

Obwohl der Mond unser nächster Nachbar im All ist, sind auch zu seiner Geologie und Entwicklung einige Fragen offen. Die wichtigste Quelle für Antworten ist neben den Daten von Mondsonden bis heute das Mondgestein, das einst die Astronauten der Apollo-Mondmissionen zur Erde zurückbrachten. Doch die Astronauten konnte nur winzige Ausschnitte der Mondoberfläche beproben – und seit Ende der bemannten Monderkundung vor fast 50 Jahren gab es keine neuen Proben mehr.

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