Volker Bruch will „Missstände nicht akzeptieren“


Der Babylon-Berlin-Star nimmt in einem Zeitungsinterview Stellung. Bruch spricht über die Internetaktion, Die Basis und berufliche Konsequenzen.

DER TAGESSPIEGEL

Mehrere Monate nach #allesdichtmachen kommt Schauspieler Volker Bruch mit der Aktion #allesaufdentisch. Foto: Christian Charisius/dpa

Der Schauspieler Volker Bruch hat sich in einem Interview zu den Beweggründen seiner Teilnahme an der umstrittenen Aktion #allesaufdentisch geäußert. Die Internetaktion, die unter anderem die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie und die Berichterstattung darüber kritisiert, hatte am vergangenen Donnerstag Aufsehen erregt. „Wenn ich Missstände sehe und sie nicht benenne, dann stimme ich zu und akzeptiere sie. Das möchte ich nicht“, sagte Bruch im Interview der „Berliner Zeitung“ (Montag).

„Ich möchte mich zu Wort melden, wenn ich eine Diskrepanz zwischen der in den Medien abgebildeten Meinung und den verfügbaren Informationen sehe.“ Als Beispiel nannte Bruch, dass aus seiner Sicht ein Druck auf Ungeimpfte ausgeübt werde.

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