Am Wochenende stellten sich Ben Cohen und Jerry Greenfield erstmals einem Interview zu dem Boykott der von ihnen gegründeten Eiscreme-Firma gegen israelische Siedlungen auf der Westbank.
Gegenüber der «Axios»-Reporterin Alexi McCammond machte das Duo streckenweise einen schwachen Eindruck. So fragte McCammond, warum die Marke nicht auch US-Gliedstaaten wie Texas oder Georgia aufgrund der dort von republikanischen Regierung verhängten Restriktionen von Abtreibungen und Wahlrecht boykottiert. Cohen und Greenfield fanden darauf keine Antwort, ausser der Überlegung, dass die israelischen Siedlungen gegen internationales Recht verstossen.
Gleichzeitig machte das Duo klar, dass der im Juli ausgesprochene Boykott keineswegs Israel betreffe. Sie und ihre Firma hätten den jüdischen Staat stets unterstützt und würden dies auch weiterhin tun. Der Boykott sein allein gegen die Siedlungspolitik gerichtet. Antisemitismus-Vorwürfe wiesen sie als vollkommen absurd zurück (Link).