Afghanistan: IS-Ableger reklamiert Anschlag auf Moschee für sich


Mindestens 41 Tote wurden beim Selbstmordanschlag in Kandahar getötet, rund 70 verletzt

DERSTANDARD

Der Tatort, die Moschee. Foto: imago images/UPI Photo/Razmal

Die Gruppierung Islamischer Staat Provinz Chorasan (IS-K) hat den Selbstmordanschlag auf eine Moschee in der afghanischen Stadt Kandahar mit mindestens 41 Toten für sich reklamiert. Der regionale Ableger der Dschihadistenmiliz IS erklärte am Freitag auf seinen Telegram-Kanälen, dass zwei Selbstmordattentäter getrennte Anschläge auf verschiedene Teile der Moschee verübt hätten. Die Explosionen ereigneten sich während des Freitagsgebets in der schiitischen Moschee.

Der erste Selbstmordattentäter habe seinen Sprengstoffgürtel in einem Flur der Moschee gezündet, hieß es in der Erklärung. Der zweite Angreifer habe eine Explosion „im Zentrum der Moschee“ ausgelöst.

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