Wieder mehr Asylanträge in Deutschland

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Von Januar bis September haben die Behörden 100.278 Erstanträge entgegengenommen. Viele Gesuche von Afghanen.

Frankfurter Rundschau

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Eisenhüttenstadt. ©Fabian Sommer/dpa

Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist in diesem Jahr wieder angestiegen. Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in seiner Statistik ausweist, nahm die Behörde bis Ende September 100.278 Erstanträge entgegen.

Das sind 35,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, das allerdings stark von der Corona-Pandemie, den geschlossenen Grenzen und der weitgehenden Einstellung des Flugverkehrs geprägt war. Von 2016 bis 2020 waren die Zahlen stetig gesunken. Als erstes hatte die „Welt am Sonntag“ über die Statistik berichtet.

Von den Erstantragstellern waren etwa 19,5 Prozent Kinder im Alter von unter einem Jahr, die in Deutschland geboren wurden. Die Zahl der Folgeanträge stieg nach der Übersicht des Bundesamtes um 162 Prozent auf 31.454. Damit nahm das Bundesamt von Januar bis September insgesamt 131.732 Asylanträge entgegen (+ 52,9 Prozent).

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