Grenze zu Polen: Behörden prüfen Aufruf vom „III. Weg“ gegen Migranten


Mitglieder der rechtsextremen Partei wollen im Raum Guben an der Grenze gegen Flüchtlinge vorgehen. Die Polizei ist schon vorbereitet.

Berliner Zeitung

Ein mutmaßlicher Anhänger der Partei „Der III. Weg“ posiert neben einem Grenzstein. BLZ

Die Behörden prüfen jetzt den Internet-Aufruf der rechtsextremen Splitterpartei „III. Weg“ zu einem Vorgehen gegen Migranten an der deutsch-polnischen Grenze. Mitglieder rufen dabei für Samstagabend zu einem „Grenzgang“ im Raum Guben auf. Mitzubringen seien wetterfeste dunkle Kleidung und Schuhe, Stirnlampe, Taschenlampe und wenn vorhanden, ein Nachtsichtgerät, heißt es auf der Internetseite. „Den Aufruf kennen wir“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Dienstag. 

Man stehe in enger Abstimmung mit den Landesbehörden in Brandenburg und arbeite auch mit dem polnischen Grenzschutz zusammen. Die grenzpolizeiliche Aufgabenwahrnehmung sei Sache der Bundespolizei, betonte er. Die Einsatzkräfte seien in den vergangenen Wochen verstärkt worden.

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