„Christen in der AfD“ kündigen Tagespost-Abos: Nicht mehr katholisch


Scharfe Kritik der „Christen in der AfD“ an der Wochenzeitung „Die Tagespost“: Diese sei nicht mehr katholisch, erklärte die Parteivereinigung, die zudem zur Kündigung von Abonnements aufrief. Der Chefredakteur der Zeitung reagierte gelassen.

katholisch.de

Der Regionalverband Nord der „Christen in der AfD“ hat Abonnenten der Wochenzeitung „Die Tagespost“ dazu aufgerufen, ihr Abonnement zu kündigen. Die in Würzburg erscheinende Zeitung betreibe keinen katholischen Journalismus mehr, „sondern Meinungsmache für die CDU und Kirchenfeinde“, teilte der Sprecher der Vereinigung, Adam Golkontt, am Dienstag in einer Pressemitteilung mit. „Daher sagen wir: Ade, ‚Tagespost‘. Wir ziehen hier eine Grenze und die ‚Tagespost‘ muss mit den Konsequenzen leben, Abonnenten zu verlieren“, so Golkontt, der angab, auch sein eigenes Abonnement bereits gekündigt zu haben.

Kritik an AfD-kritischem Kommentar der Zeitung

Anlass für den Aufruf war dem Sprecher zufolge ein Kommentar, der in der „Tagespost“-Ausgabe vom 14. Oktober erschienen war. Unter der Überschrift „Ade, AfD“ hatte der Autor Sebastian Sasse geschrieben, dass die Partei nach dem angekündigten Rückzug des AfD-Bundessprechers Jörg Meuthen für bürgerliche Wähler keine Alternative mehr sei.

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