Meier kritisiert Debatte über Priesteramt: Der Leib Christi bröckelt


Wenn das sakramentale Weiheamt nicht mehr selbstverständlich akzeptiert werde, „wird vielleicht sogar der Kirche das Rückgrat gebrochen“, warnt Bischof Bertram Meier. Er bangt darum, dass die deutschen Katholiken sich „abnabeln von der Weltkirche“.

katholisch.de

Der Augsburger Bischof Bertram Meier hat erneut den Reformdialog der katholischen Kirche in Deutschland, den Synodalen Weg, kritisiert. Meier sagte dem christlichen „Radio Horeb“ in Balderschwang im Allgäu zur jüngsten Debatte um das sakramentale Weiheamt beim Synodalen Weg: Wenn dieses nicht mehr selbstverständlich akzeptiert werde, „dann bröckelt der Leib Christi. Dann wird vielleicht sogar der Kirche das Rückgrat gebrochen.“

Meier ergänzte: „Denn wer soll sonst mit Vollmacht in der Kirche handeln?“ Das sei für ihn „ein Knackpunkt in der ganzen Diskussion: nämlich ist die Sakramentalität der Kirche insgesamt und vor allem eine Verortung des Weiheamtes selbstverständlich? Oder muss das debattiert werden? Wenn ja, und wenn sich da kein breiter Konsens abzeichnet, habe ich ein bisschen die Sorge, dass wir das katholische Proprium aufzugeben versucht sind.“

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