Der rechte Hass auf Frauen


Tobias Ginsburg hat sich undercover jahrelang in rechte Netzwerke begeben und das Sachbuch „Die letzten Männer des Westens“ geschrieben. Als weißer Mann komme man sehr schnell in diese frauenhassenden Kreise, sagt der Investigativjournalist.

Moderation: Christan Rabhansl | Deutschlandfunk Kultur

Es sei nicht schwer gewesen, in diese rechten Männerbünde vorzudringen, sagt der Autor Tobias Ginsburg: „Jeder mag doch Ja-Sager.“ (Jean-Marc Turmes)

Der Investigativjournalist Tobias Ginsburg hat das Sachbuch „Die letzten Männer des Westens: Antifeministen, rechte Männerbünde und die Krieger des Patriarchats“ geschrieben. Wir haben mit ihm darüber auf der Frankfurter Buchmesse gesprochen.

Vor einigen Jahren hatte er sich bereits undercover in die Welt der Reichsbürger begeben und seine Erkenntnisse in „Die Reise ins Reich: Unter Rechtsextremisten, Reichsbürgern und anderen Verschwörungstheoretikern“ niedergeschrieben.

Auch für sein neues Buch hat er sich eine falsche Identität als rechtsradikalen Antifeministen zugelegt, um in einem internationalen Netzwerk von Frauenhassern zu recherchieren. Ein Netzwerk, das jede Form der Emanzipation zurückdrehen will und dabei auch nicht vor Gewalt zurückschreckt.

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